Archive für Januar 2010

31.01. - Marathon auf acht Beinen

… ein Video von GEO-TV

30.01. - Ein Wohlstandmensch …

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Ein Wohlstandmensch fährt flott und munter
mit dem Rad den Berg hinunter.
Doch wenn’s bergauf ein bisschen geht
er sich mit Müh’ nur fortbewegt.

Weil er, und das ist sein Geschick,
durchs Überessen viel zu dick.
Erstrampeln kann den Berg er nicht.
Hoch tragen muss er sein Gewicht.

Hat er’s geschafft - ist hochgekommen,
ist er aufs äußerste benommen.

Erwin P. Kandel

29.01. - Liebe Gäste,

wenn Sie sich die neue Seite “Beilage” noch nicht angesehen haben, tun Sie es bitte jetzt - sie ist fertig!

Erwin P. Kandel 

28.01. - Kultur und Brauchtum in Franken

… auf “Erwins Kunterbunt” neu gestaltet.

Erwin P. Kandel 

27.01. - Winter

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 Wenn sich in unseren Breitengraden der Winter einmal von seiner stinknormalen Seite zeigt, bricht es beim Wohlstandmenschen und seiner Technik zusammen.

Was soll denn das ganze Theater um Zugverspätungen, Flugausfällen und verschneiten Straßen - soll sich das Wetter auf den Menschen einstellen? Es hat keinen Grund, das zu tun!

Wer sich hierzulande nicht auf die Jahreszeit Winter mit allen ihren Unannehmlichkeiten einstellen kann, ist in dieser Klimazone deplatziert.

Erwin P. Kandel

26.01. - Leiste was, dann biste was?

 Wir haben zwar heute erst den 26. Januar – und trotzdem ist das Jahr schon wieder halb rum: das Schuljahr. Millionen Schülerinnen und Schüler bekommen nächste Woche ihre Halbjahreszeugnisse. Die Älteren müssen sich mit diesem Zeugnis bewerben, wenn sie im Sommer einen Ausbildungsplatz haben wollen. Aber auch schon für die Kleineren, die Viertklässler, hat dieses Zeugnis ein enormes Gewicht. Denn immerhin entscheidet es in den meisten Bundesländern darüber, auf welche weiterführende Schule sie gehen werden. Aufs Gymnasium? Oder – wie das viele sagen – “doch nur” auf die Real- oder Hauptschule?

Erinnern Sie sich noch, wie das damals war, als wir unsere Zeugnisse bekommen haben? Wie aufgeregt wir waren in den Tagen davor! Und was für Gedanken haben wir uns gemacht: Was die Eltern wohl sagen werden – vor allem, wenn da in Mathe oder Latein mal wieder die Fünf drohte.

Der Leistungsdruck, den die Kinder heute zu ertragen haben, ist kaum mit unserem damals zu vergleichen. Sie werden vielleicht nicht mehr ganz so häufig geschlagen wie das in unserer Kindheit noch üblich war. Aber der seelische Druck ist um einiges höher geworden. In einer ganz neuen Studie heisst es: “Jeder dritte Schüler leidet unter Stresssymptomen.” Kopf- und Rückenschmerzen, Einschlafprobleme, Gereiztheit, depressive Verstimmungen.

Ich erlebe das täglich in meiner Gemeinde. Kinder können nicht an Ausflügen teilnehmen, weil sie für die Schule lernen müssen. Manche sind verhaltensauffällig, brauchen schon mit acht / neun Jahren eine Therapie. Vor allem aber: Es fehlt ihnen oft die Leichtigkeit, das Spielerische, das meine Kindheit und Jugend noch ausgemacht hat.

Ich bin weder ein Bildungsexperte, noch ein Schulpsychologe. Und ich bin auch kein Vater. Aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Das sind doch Kinder! Sie werden eine Lebenserwartung von etwa hundert Jahren haben. Müssen sie schon in so frühen Jahren einem solchen Leistungsdruck ausgesetzt werden? Warum gönnen wir ihnen ihre Kindheit nicht?

Ich kann Ihnen keine konkreten Antworten geben. Aber ich meine, dass wir uns dringend einmal Gedanken machen sollten über unser Menschenbild. Gilt denn wirklich nur derjenige, der etwas leistet? – Natürlich ist Leistung wichtig. Sie bringt uns voran und kann sogar beflügelnd und belebend sein. Aber sie kann eben auch lebensbehindernd werden. Nämlich dann, wenn sie das Maß aller Dinge ist. Deshalb: Ist Leistung wirklich das Erste und Wichtigste? Wir Menschen sind mehr als das, was wir leisten. Einem Christen ist das eigentlich ins Stammbuch geschrieben. “Du bist mein geliebtes Kind. An dir habe ich Gefallen gefunden.” Das ist uns bei der Taufe zugesagt worden. Also zu einem Zeitpunkt, da wir noch nichts geleistet haben und uns noch nicht auf irgendetwas berufen konnten. Gott fragt nicht zuerst nach unserer Leistung. Er hat Gefallen an uns, wenn wir lebendig sind. Wenn wir die sind, die wir sind.

“Du bist ein geliebtes Kind, selbst wenn du eine Fünf in Mathe hast.” Wie hilfreich wäre ein solcher Satz für ein Kind, das gerade sein Zeugnis bekommen hat! Wie trostreich und wie ermutigend! Ja, ich glaube sogar, dass dieser Satz das Kind zu besseren Leistungen beflügeln könnte. Denn wenn ich geliebt bin, wie ich bin, dann erst bin ich auch frei und in der Lage, etwas zu schaffen und zu vollbringen. – “Du bist mein geliebtes Kind.” Ein Satz, der ganz einfach zu sprechen ist!

Quelle: Gereon Alter - Das Erste.de

25.01. - Ein Mensch …

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„Ein Mensch ist sonst ein Denk-Genie.
Nur eins: an andre denkt er nie!“

Eugen Roth

21.01. - Leben

Alles Lebende lebt nur um des Lebens willen und alles, was es tut, tut es um seinetwillen.
Das pure Leben - insbesondere das des Menschen - macht noch keinen Sinn. Wir müssen unserem Leben erst einen Sinn - einen Inhalt geben.

Nur wer seinem Leben einen Sinn gibt, lebt wirklich.

Erwin P. Kandel

19.01. - Papst betet für Erdbeben-Opfer

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Papst Benedikt XVI. hat zum Gebet für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti aufgerufen. Solche traurigen Ereignisse zeigten, „dass wir allein diese Welt nicht gut machen können“, sagte Benedikt beim Angelusgebet in Rom. Ihn habe die Nachricht erreicht, dass neben Erzbischof Joseph Serge Miot in Haiti auch viele Priester, Ordensleute und Seminaristen durch das Erdbeben ums Leben gekommen seien. Der Papst ermutigte alle karitativen Organisationen, die sich um die immensen Bedürfnisse Haitis kümmern. Er bete für die Verletzten und die Obdachlosen sowie für alle, die umgekommen seien.Ich meine:Welch eine großzügige Geste des Papstes, für die Obdachlosen und die Umgekommenen zu beten.Die Obdachlosen auf Haiti brauchen nicht den Segen - nicht die leeren Worte eines Papstes. Brauchen keine Gebete.Was sie brauchen, sind Nahrungsmittel, Medikamente und tatkräftige Hilfe vor Ort. Ein paar Euro von jedem, der sich’s leisten kann. Von den reichen dieser Welt ein paar Milliarden für den Wiederaufbau - auch der Vatikan zählt zu den Reichen dieser Welt.Erwin P. Kandel

18.01. - Haiti

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Es gibt in der Natur kein Gutes und kein Schlechtes.
Alle Dinge geschehen aus Notwendigkeit.

 Baruch de Spinoza

Und - warum sollte die Natur sich um den Menschen scheren - schert sich der Mensch um sie?

Erwin P. Kandel